Von Gott geliebt

So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen Sohn zu uns sandte. Er nahm die
Schuld dieser Welt auf sich, und er starb am Kreuz dort auf Golgatha. Jesus ist der
Sieger. Denn er hat uns befreit, hat den Weg uns gezeigt, er, der Retter dieser
Welt. Für sein Lob stehen wir auf und wir singen es laut:

Preist den Herrn, preist den Herrn,
Jesus Retter dieser Welt.
Sagt es aller Welt:
er kommt bald zurück.
Jedes Knie wird sich vor ihm beugen.
Der gerechte König wird bei uns sein.
Seine Herrschaft ist unsre Freiheit.
Er regiert, Herrscher aller Himmel.
Auf dem Thron ist Jesus der Messias.
(dt. Text: David Schnitter; engl. Text Ben Cantelon – »Saviour of the world«)


Dieses Lied, das unsere Band immer wieder in der englischen Originalversion im
Gottesdienst spielt, passt für mich wunderbar auf die Zeit, die vor uns liegt. Es erscheint uns oft schon an Weihnachten schwer vorstellbar, dass Gott selbst als neugeborenes Baby zu uns auf die Erde
kommt – so klein, so verletzlich, so auf die Menschen angewiesen, deren Herr er doch ist.
Wie unbegreiflich ist da erst das Passions- und Ostergeschehen, in dem wir
uns gerade befinden.
Der menschgewordene Gott stirbt. Damit wir ewiges Leben haben.
Wie riesengroß muss die Liebe Gottes sein, dass er diesen Schritt geht. Er gibt
alles, um uns ein Leben mit und bei ihm zu ermöglichen.
Durch die Auferstehung macht Jesus klar, wer er ist: Der Herr, König und Schöpfer
dieser Welt. ER hat alle Macht, sogar die über den Tod und die Dunkelheit. ER ist
ewiges Leben und zeigt dies unmissverständlich und unglaublich liebevoll.
Der Auftrag von Jesus ist klar: Wir sollen berichten von dem, was geschehen ist, von
Gottes Liebe, seinem Wunsch nach Nähe zu uns, unseren Begegnungen mit ihm.
Auch davon, dass Jesus wiederkommen wird – diesmal für alle erkennbar als der,
der er ist: Der Herrscher aller Himmel.
ER stattet uns dafür aus mit allem, was wir benötigen und ist und bleibt bei uns
durch den Heiligen Geist. Daran erinnern wir uns am Pfingstfest.
In diesem Sinne möchte ich Ihnen Gottes
Segen für die kommenden Wochen wünschen. Lassen Sie uns weiter Möglichkeiten
finden und nutzen, wie wir auch in CoronaZeiten in unseren Gruppen, Gottesdiensten, Hauskreisen und Begegnungen von unserem Glauben an und unserer Beziehung zu Jesus erzählen.
Ihre Kirchengemeinderätin
Stephanie Teich.