Aktuelle Nachrichten

Hier können Sie alle aktuellen Nachrichten aus unserer Gemeinde lesen...

Jugendfreizeit 2012

Fragen an Gott - Antworten fürs Leben

Aktion der Kirchengemeinde Hegensberg-Liebersbronn

zum „Jahr des Gottesdienstes 2012"

„Wenn Sie Gott eine Frage stellen könnten, wie würde sie lauten?" Mit dieser Umfrage wendet sich die Aktion „Face2face 2012" an die Menschen in Hegensberg-Liebersbronn.
Hier zwei Beispiele:

  1. „Warum entwickelt sich der Mensch nur technisch weiter, aber nicht im Herzen?"

  1. „Woher weiß ich, ob oder wann Gott zu mir spricht? Oder: Wieso spricht er nicht zu mir?"


Die Ergebnisse der Umfrage werden gesammelt und in aufgearbeiteter Form im Foyer der Kirche ausgehängt. Die Fragen, die am häufigsten vorkommen, werden dann in vier Gottesdiensten im März aufgegriffen. Wir möchten als Gemeinde nah dran sein an den Menschen und jedem eine Möglichkeit geben, sich zu beteiligen.

Sie können an der Umfrage noch bis zum 19.2.2012 mitmachen. Verwenden Sie den Flyer, der dem Gemeindebrief beiliegt, oder beteiligen Sie sich einfach online unter www.face2face2012.de.

Dort befinden sich auch die aktuellen TOP-10 der wichtigsten Fragen.

Herzliche Einladung zu den Face2-Face-Gottesdiensten am 4., 11., 18. und 25. März 2012 jeweils um 10 Uhr.

 

 

 

Danke Volkart Diehl

In der Dezembersitzung des Kirchengemeinderats gab Volkart Diehl bekannt, dass er ab Februar 2012 nicht mehr für den Vorsitz zur Verfügung stehen würde. Diese Nachricht löste zunächst Erschrecken und Unverständnis bei den Mitgliedern des KGR aus, war dieser Schritt doch für uns alle sehr überraschend.

Wie von Volkart Diehl bereits erläutert, war für ihn allerdings nach vielen Jahren als Vorsitzender des Kirchengemeinderates nun die Zeit gekommen, den Stab weiterzugeben.

Dieser Schritt war sicher nicht einfach und verdient allen Respekt.

 

Volkart Diehl war 10 Jahre Vorsitzender der Kirchengemeinde und hat sich in dieser Zeit auf außergewöhnliche Art und Weise und mit sehr großem Engagement und Zeiteinsatz für die Belange und das Weiterkommen der Gemeinde eingesetzt. So fielen in diese Zeit die Umbauten von Kirche, Pfarrhaus und Kindergarten, die ohne seinen Einsatz so nicht hätten durchgeführt werden können.

Gerne denken wir auch an Höhepunkte unseres Gemeindelebens, wie die Aktionen „Leben Pur" oder „Expedition zum Ich", die Volkart Diehl zum Teil selbst initiiert oder entscheidend mitgetragen und vorwärtsgebracht hat.

Nicht aufgezählt werden können hier all die Verwaltungsaufgaben, die er im Hintergrund bewältigte und so Pfarrer und Diakone entlastete und unterstützte.

Er leitete in all den Jahren zahllose Kirchengemeinderatssitzungen und Dienstbesprechungen und fand dennoch Zeit, sich auch mit inhaltlichen Themen zur Gemeindearbeit zu beschäftigen.

Speziell während der Vakatur war Volkart Diehl Drehpunkt und Anker unseres Gemeindelebens. Ohne Ihn hätten wir die Zeit ohne Ortspfarrer sicher nicht so problemlos bewältigen können.

An dieser Stelle daher ein ganz herzliches Danke an Volkart Diehl. Für die weitere Arbeit im Kirchengemeinderat wünschen wir ihm alles Gute, Kraft, Freude und Gottes Segen.

Für den Kirchengemeinderat

Jürgen Sohn


 

Stabübergabe in der Kirchenpflege

Das Amt des Kirchenpflegers gehört zu den wichtigen Säulen im Gemeindeleben und es tut allen gut, wenn man spürt, dass die Bewirtschaftung des Haushaltsplanes und die Verwaltung der Finanzen in guten Händen liegt. 45 Jahre lang hat Manfred Munk das Amt des Kirchenpflegers mit Gewissenhaftigkeit und Freude ausgeübt. Dabei hat er aber nicht nur die Finanzen unserer Gemeinde ausgezeichnet verwaltet, Rechnungen bezahlt, Zahlungseingänge überprüft, Spendenbescheinigungen ausgestellt und vieles mehr. Manfred Munk hat auch den Kontakt zum Kindergarten gepflegt, die Belange der Mitarbeitenden vertreten und Brücken gebaut zu Menschen hier vor Ort und drüber hinaus. Zusammen mit seiner Frau Edith hat er sich engagiert und ins Gemeindeleben eingebracht. Dabei ist es ihm mit seiner freundlichen und umsichtigen Art gelungen, viele Dinge anzustoßen und umzusetzen, was uns als Gemeinde gut getan hat.

Wenn Manfred Munk Mitte Februar das Amt an Annette Thier, seine frisch gewählte Nachfolgerin, übergibt, gehen uns seine Erfahrung und sein kluger Rat zum Glück nicht verloren. Wir freuen uns, dass er sich bereit erklärt hat, seine Nachfolgerin einzuarbeiten und uns auch weiterhin im Kirchengemeinderat zur Seite zu stehen. Dazu haben wir ihn in der Dezembersitzung des Kirchengemeinderates ganz offiziell zum Gremium „hinzugewählt".

Was sagt man, wenn jemand nach so vielen Jahren sein Amt in jüngere Hände legt?

Für alle Treue im Kleinen wie im Großen, für alle Sorgfalt im Umgang mit den Finanzen unserer Gemeinde, für das gewissenhafte Mitplanen, Mitdenken und Mitorganisieren möchten wir uns im Namen des Kirchengemeinderates und der ganzen Gemeinde herzlich bei Manfred Munk bedanken. Wir wünschen ihm im nun bevorstehenden „Ruhestand" Zeit für Dinge, die bislang hinten an stehen mussten, Gottes Segen, und dass ihm die Fröhlichkeit und Herzlichkeit erhalten bleibt, mit der er uns allen gut getan hat und gut tut.

Pfarrer Siegbert Ammann


 

Steht auf für Gerechtigkeit

Weltgebetstag am 2. März 2012 mit einer Liturgie aus Malaysia
Wie lässt sich ein Staat regieren, dessen zwei Landesteile - getrennt durch das Südchinesische Meer - über 500 Kilometer auseinander liegen? Ein Land, dessen rund 27 Mio. Einwohnerinnen und Einwohner unterschiedliche ethnische, kulturelle und religiöse Wurzeln haben.

Der Islam ist in Malaysia Staatsreligion. Alle Malaiinnen und Malaien (rund 50%) sind von Geburt an muslimisch. Chinesischstämmige (23,7%) und indisch-stämmige Menschen (7%), indigene Völker (11%) und Menschen anderer Herkunft (7,8%) gehören größtenteils dem Buddhismus, Hinduismus, Christentum und anderen Religionen an. Für sie gilt nur theoretisch Religionsfreiheit. Immer wieder kommt es jedoch zu Benachteiligungen der religiösen Minderheiten und zu politisch-instrumentalisierten Konflikten.

Malaysia, seit 1957 unabhängig, gilt als wirtschaftlich aufstrebend und ist als konstitutionelle Wahlmonarchie weltweit einzig. Seine Hauptstadt Kuala Lumpur liegt in Westmalaysia, wo ca. 80% der Bevölkerung leben. Im viel größeren Ostmalaysia, das auf Borneo liegt, leben besonders indigene Völker mit einem hohen Christenanteil. Malaysia könnte zauberhaft sein: Mit vielen Stränden, fruchtbaren Ebenen an den Küsten, tropischem Dschungel, Hügeln und Bergen bis 4000 m. Es versucht mit Erfolg, Touristen anzuziehen. Ja, wenn es Korruption, Ungerechtigkeit und vor allem die Menschenrechtsverletzungen nicht gäbe!

Die Weltgebetstagsfrauen haben in ihrer Liturgie einen Weg gefunden, Ungerechtigkeiten, die „zum Himmel schreien", anzuprangern: Sie lassen die Bibel sprechen. Die harten Klagen des Propheten Habakuk schreien zu Gott. Da sind sie gut aufgehoben. Und die Geschichte von der hartnäckigen Witwe und dem korrupten Richter aus dem Lukasevangelium trifft genau den Lebenszusammenhang der Verfasserinnen und vieler Menschen.

Weltweit wollen die Frauen aus Malysia alle Christinnen und Christen aufrufen, aufzustehen für Gerechtigkeit. Ermutigt durch die Zusage Jesu: Selig sind die, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden satt werden.

Herzliche Einladung zum Gottesdienst am Weltgebetstag, Freitag, 2. März 2012 um 19.30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus.

Zur Vorbereitung des Gottesdienstes zum Weltgebetstag laden wir alle interessierten Frauen am Dienstag, 31. Januar, 19.30 Uhr im Gemeindehaus, Brenzzimmer ein.

Dorothee Sohn