Gottesdienst in Corona-Zeiten

Mit großer Freude haben wir nach mehreren Wochen ohne die üblichen Gottesdienste am Sonntagmorgen am 10. Mai erstmals wieder einen gemeinsamen Gottesdienst feiern können. Die Auflagen waren zwar enorm und es bedurfte auch einiger Vorbereitungen vor Ort, aber alles ist gut in geradezu festlich anmutender Atmosphäre abgelaufen. 

Das Abstandsgebot wird akzeptiert und eingehalten, die Sitzplätze sind eigens nach dem uns vorliegenden Infektionsschutzkonzept so ausgedünnt, dass niemand Sorge haben muss, seinem/r Nächsten aus Versehen zu nahe zu kommen. Alle Gottesdienstbesucher hatten ihre Alltagsmasken dabei. Für den Fall, dass jemand „ohne“ gekommen wäre, hatten wir aber auch Einwegmasken besorgt und am Eingang bereitgehalten.

Die Kontaktflächen werden vorschriftsgemäß desinfiziert und die Gesangbücher wurden weggeräumt.
Wir arbeiten ja ohnehin oft mit dem Beamer zur Projektion der Gemeindelieder, also ist es auch kein Problem, künftig den Psalm und anderes ebenfalls einzublenden, wenn es gebraucht wird. Kurzum: Alle haben prima mitgemacht und wir haben einen schönen Gottesdienst miteinander erlebt.


Wie es künftig weitergeht?

Natürlich fällt es schwer, auf den Gemeindegesang zu verzichten. Aber die Lösung, dass einzelne Liedverse vorab von Gemeindegliedern eingesungen und als aufgezeichnete Videoclips eingespielt werden, kommt sehr gut an. Gleich mehrere Gottesdienstbesucher haben nach dem Gottesdienst signalisiert: „Da möchte ich beim nächsten Gottesdienst auch mitmachen.“ Somit ist mir nicht bange, dass wir auch künftig liedmäßig gut versorgt sein werden.

Die Bläser, die ja sonst immer wieder im Gottesdienst zum Einsatz kommen, haben ihrerseits eine Lösung gefunden, wie sie anderen am Sonntagmorgen eine Freude machen können durch ihr Musizieren. Die steigen als Familie gemeinsam auf den Kirchturm und grüßen die Umgebung und den ganzen Ort von der oberen Plattform aus mit fröhlichem Trompeten- und Posaunenklang.

 

Am Pfingstsonntag
planen wir bei schönem Wetter mit dem Gottesdienst in den Kirchgarten auszuweichen.

Am Pfingstmontag
wird dann der eher klassische Gottesdienst im Kircheninneren sein.

Kommen Sie doch einfach vorbei und feiern Sie mit.


Und die, die lieber noch ein bisschen vorsichtig abwarten wollen, wie sich die Sache entwickelt, denen sei der Besuch unserer Homepage www.Kirche-auf-demBerg.de empfohlen. Da kann man sich jeden Sonntagmorgen die „Predigt zum Anhören“ runterladen oder als PDF-Datei zum Nachlesen oder selber ausdrucken.

Wir vom Kirchengemeinderat Hegensberg -Liebersbronn freuen uns sehr, dass somit ein Stück unseres Gemeindelebens zurückkehrt und wir wollen verantwortungsvoll mit dem hohen Gut umgehen, uns zu versammeln und gemeinsam Gott zu loben.

Siegbert Ammann, Pfr.


Corona Hinweise

Aufgrund der Corona-Pandemie sehen wir uns als Kirchengemeinde gezwungen, manche Dinge relativ kurzfristig zu entscheiden und auf diesem Wege an Sie weiterzugeben.

  • Alle Gruppen und Kreise werden bis auf Weiteres abgesagt und das Gemeindehaus muss bis 05.07.2020 geschlossen bleiben.
  • Menschen die Hilfe und/oder seelsorgerlichen Rat suchen, dürfen sich gerne ans Pfarrbüro wenden (Tel. 371197 oder evang.pfarrbuero@web.de).
  • Falls Sie am Telefon dort niemanden direkt erreichen, weil Pfr. Ammann "im Einsatz" ist, dürfen Sie gerne auf den AB sprechen. Sie werden dann baldmöglichst zurückgerufen.
  • Helfen Sie bitte mit, und schauen Sie nach Ihren Nachbarn, besonders, wenn die betagt sind und auf Hilfe angewiesen.


Danke

Danke für alle kreativen Gedanken und die liebevollen Hilfsangebote. Danke fürs Mitbeten und alles mitorganisierende Helfen im Bereich der Nachbarschaftshilfe.

Danke an alle Pflegenden in den Kliniken und Praxen, an alle Ärztinnen und Ärzte, Therapeuten, Physios und Menschen die im Gesundheitswesen oder in der Altenpflege arbeiten. Nicht zu vergessen die Einsatzkräfte aus der "Blaulichtfamilie".

Danke aber auch allen Disponenten und Logistikern, allen Lagerarbeiter*innen und fleißigen  (unsichtbaren) "Heinzelmännchen" (Frauen wie Männern),
die über Nacht Regale auffüllen und für die Grundversorgung der Bevölkerung einstehen.
Danke an alle Lebensmittelhändler und die im Groß- und Einzelhandel Beschäftigten.

Danke für Menschen in den Versorgungsbetrieben, den Stromerzeugern und den Wasserwerkern.
Fleißigen Handwerkern, ohne die das Leben vielfach stillstehen würde,
den Müllmännern und Mitarbeitern aus der Abfallwirtschaft, ... 

Danke für alle Erzieher*innen und Lehrer*innen, die jetzt eine Online-Versorgung der Kinder organisieren, oder ein Ersatzprogramm für sie ausdenken,
danke allen kreativen Vätern und Müttern, Großmüttern, Opas und Omas, die jetzt spontan einspringen und sich der Kinder annehmen...


Fürbitten

Wir denken in diesen Tagen aber auch an Friseur*innen, Musik(lehr)er*innen, die ganzen Kunst- und Kulturschaffenden und andere wichtige Dienstleister. Die Mitarbeiter*innen in der Gastronomie, Menschen die für uns backen oder Lebensmittel herstellen. Menschen aus dem Einzelhandel oder dem Hotel- und Gaststättengewerbe mit Sorgen wegen ihres einbrechenden Umsatzes, ...

Schreiben Sie mir, wen ich Ihrer Meinung nach bei meiner Aufzählung bislang vergessen habe, und für wen wir auch regelmäßig beten sollten. (Meine eMail-Adresse lautet: Siegbert.Ammann@elkw.de) Ich ergänze die Liste gerne.

Bleiben Sie gesund und behütet

übrigens gilt auch jetzt der Satz des Apostels Paulus aus 2. Timotheus 1,7:


"Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht ,
sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit"


Mit freundlichen Grüßen,
Siegbert Ammann, Pfarrer 

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