Weltwarenverkauf

Nächstes Jahr gibt es den Weltwarenverkauf seit 25 Jahren. 1993 stellte die damalige Pfarrvikarin Dorothee Eisrich die Evangelisch Lutherische Gemeinde in Concepcion in Chile vor. Diese Gemeinde unterstützte verschiedene soziale Projekte in den Armensiedlungen.
Wir nahmen Kontakt zu der Gemeinde auf und begannen gleichzeitig mit dem Weltwarenverkauf, um Geld für diese Projekte zu sammeln. Neben Kaffee, Mango, Honig und Schokolade gab es auch zeitweise Postkarten, die selbst genähte Wandteppiche abbildeten, oder gestickte Karten, die in verschiedenen Projekten in Chile gefertigt wurden. Diese Karten erhielten wir über Projekthilfe Chile, einem Freundeskreis aus Wedel, der diese Selbsthilfegruppen in Concepcion betreut. So werden auch Kindergärten in den Armensiedlungen unterhalten oder Arbeitsprogramme für Frauen aufgebaut.
Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Herrn Professor Maier aus unserer Gemeinde, der über Jahre hinweg einen jungen Mann mit lebensnotwendigen Medikamenten versorgte. Er bekam eine Spenderniere und lebt heute in Coronel, wo er eine feste Anstellung hat.
Neben Besuchen aus unserer Gemeinde in Concepcion wurden wir im Juni 2001 von dem damaligen Pfarrer Elpidio Carlos Hellwig besucht. Ein schöner Ausflug auf die Burg Hohenzollern, gemeinsam mit Herrn Bürger, Ellen und Manfred Mangold und meiner Familie, erinnert uns daran.
Heute sind Waren aus fairem Handel auch in allen Lebensmittelläden zu haben und nicht nur im Weltladen in der Küferstraße. Bei uns findet der Verkauf in der Regel jeden zweiten Sonntag nach dem Gottesdienst statt. Seit einigen Jahren übernehmen Konfirmanden oder ehemalige Konfirmanden den Verkauf. Das aktuelle Team besteht aus Marlene Sauter, Adalina von Winterfeld, Julian Ammann und Lukas Spieth. Ihnen danke ich für ihr Engagement.
Mit dem Kauf von Waren aus fairem Handel geben Sie Menschen in der sogenannten „Dritten Welt“ ein Stück Menschenwürde zurück. Menschenwürde deshalb, weil der Produzent einen Preis für seine Ware erhält, mit dem er sich und seine Familie ernähren kann. Dies macht ihn unabhängig von Strukturen der Ausbeutung und Unterdrückung durch Großgrundbesitzer.
In diesem Sinne hoffe ich, dass Sie, liebe Gemeinde, den Verkauf auch weiterhin unterstützen.


Ihr Martin Raisch

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